Lokale Inferenz · Multimodal · Rust

Modelle nach deinen Regeln.

Werk1112 bringt Text-, Bild-, Video- und Audiomodelle in eine gemeinsame CLI und einen HTTP-Dienst. Modelle entdecken, ein passendes Backend wählen und Inferenz auf eigener Infrastruktur betreiben.

Installationsanleitung und technische Dokumentation auf Englisch.

Runtime

Ein Dienst für kompatible Runtimes

Typisierte Anfragen werden passend zu Modell, Aufgabe, installierter Runtime und den Fähigkeiten des Rechners weitergeleitet. Optionale Adapter binden externe Anbieter ein; deren Zugangsvoraussetzungen und Kosten gelten weiterhin.

Den lokalen Stack selbst wählen

Kompatible Modelle, Hardware und Runtimes selbst wählen, digitale Souveränität stärken und die Abhängigkeit von bezahlter, extern betriebener Inferenz verringern. Geeignete lokale Abläufe funktionieren offline, sobald Modelle, Runtimes und Abhängigkeiten eingerichtet sind. Downloads und externe APIs benötigen eine Netzwerkverbindung.

Modelle gemeinsam verwalten

Vorhandene Dateien importieren, externe Modellgewichte verknüpfen oder kompatible Hugging-Face-Repositories in einen gemeinsamen Modellspeicher laden. Typisierte Befehle für Chat, Vision, Bild, Video und Audio nutzen die jeweils benötigten Runtimes.

Runtime-Auswahl nachvollziehen

Backends automatisch oder gezielt auswählen und mit werk inspect und werk doctor Voraussetzungen und Routing-Hindernisse prüfen. Planungsschätzungen garantieren nicht, dass ein Modell in den Speicher passt oder ausführbar ist.

Modelle bereitstellen und beobachten

Unterstützte Worker durch Vorabladen beim Start im Speicher halten, Aktivitäten mit werk top prüfen und Prometheus und Grafana anbinden. Kapazität und Parallelität hängen vom Backend und den verfügbaren Ressourcen ab.

Texte analysieren

Embedding-, Reranking- und Klassifikations-Endpunkte mit kompatiblen Modellen und installierten Pooling-Runtimes nutzen. Die Embedding-API akzeptiert Text und liefert Float-Ausgaben; Reranking und Klassifikation folgen ihren dokumentierten Schnittstellenverträgen.

Schnellstart

Mit einem lokalen Modell starten.

Werk für Linux, macOS oder Windows installieren und passende Treiber, Runtime und Modell separat einrichten. Für ein lokales GGUF-Chatmodell einen llama.cpp-Build wählen, der dessen Architektur unterstützt. Details stehen im Backend-Leitfaden.

werk backend list
werk import /absolute/path/to/model.gguf --name local-model
werk doctor --model local-model
werk chat local-model --max-tokens 128

Den Pfad durch die eigene Modelldatei ersetzen. Modell, Runtime und Hardware müssen zusammenpassen.

Mit Authentifizierung bereitstellen

Einen Schlüssel erzeugen und vor dem Start des Dienstes den Platzhalter damit ersetzen (Beispiel für eine POSIX-Shell). Kompatible OpenAI-Clients mit http://127.0.0.1:11434/v1 und demselben Schlüssel konfigurieren.

werk auth api-key generate
export WERK_API_KEY="replace-with-generated-key"
werk serve --model local-model

Für mehrere installierte Textmodelle lädt werk serve --preload model-a model-b die Modelle der Reihe nach und führt nach Möglichkeit ein Warmup durch. Erfolgreich geladene Worker bleiben bis zum Beenden im Speicher; nicht unterstützte Pfade und Ressourcenfehler werden protokolliert und übersprungen. Bild-, Video- und Audiogenerierung werden dadurch nicht generell vorgewärmt.

Hardware & Backends

Die passende Runtime zur Hardware

Dies sind dokumentierte Integrationspfade. Die Ausführung hängt weiterhin von Architektur, Checkpoint, Plattform und installierter Runtime ab. Die Modellerkennung deckt mehr Modelle ab als die ausführbaren Adapter.

CPU und NVIDIA CUDA

Kompatible CPU-Pfade über llama.cpp, Candle oder ONNX sowie llama.cpp CUDA und geeignete vLLM/Python-Runtimes nutzen. Linux ist der primäre CUDA-Pfad; Windows benötigt eine passende Toolchain, WSL2 wird nach Möglichkeit unterstützt und lokales vLLM setzt natives Linux voraus. Details in der Plattformmatrix.

Apple Silicon

Kompatible Adapter für llama.cpp Metal, MLX/MLX-VLM oder oMLX unter macOS wählen. Verwaltetes oMLX benötigt macOS 15 oder neuer. Unified Memory ist gemeinsam genutzter physischer Speicher; Budgets und Offload-Einstellungen garantieren nicht, dass ein Modell hineinpasst. Siehe Runtime-Anforderungen.

Strix Halo und DGX Spark

AMD Strix Halo bietet native Linux-Pfade über ROCm/HIP und Vulkan, jedoch keinen NPU-Adapter. DGX Spark / GB10 verwendet ein Spark-spezifisches Linux-aarch64-Profil ohne native TensorRT-LLM- oder NIM-Adapter. Für beide Integrationen stehen die grundlegenden Tests auf echter Hardware noch aus.

Deployment-Profile für einzelne Rechner konfigurieren unterstützte lokale CUDA-GPU-Gruppen, Aliasse und Replikate. Läufe auf Multi-GPU-Hardware sind weiterhin unbestätigt. Diese Profile bieten weder Cluster über mehrere Rechner noch gemischtes NVIDIA/AMD-Sharding.

Schnittstellen

APIs und Integrationen

Für Vorhaben zur digitalen Souveränität ermöglichen die dokumentierten API-Teilmengen, vorhandene kompatible Clients an einen selbst betriebenen Werk-Dienst anzubinden. Agentenschleifen und Workflow-Ausführung liegen bei den Client-Anwendungen; Werk bleibt eine Inferenz-Runtime und ein Router.

OpenAI- und Anthropic-Clients

Chat Completions unter /v1/chat/completions und Messages unter /v1/messages für die dokumentierten Text-, Vision-, Streaming- und clientseitigen Tool-Abläufe nutzen. Es handelt sich um kompatible Teilmengen; die OpenAI Responses API ist nicht implementiert.

Medien und Runtime-Steuerung

OpenAI-inspirierte und Werk-eigene Routen für Medien, Jobs und Dateien nutzen, ergänzt um kleine Kompatibilitätsbereiche für ComfyUI/AUTOMATIC1111. Separate Routen des Werk Protocol 1.0 bieten Zugriff auf Fähigkeiten, Zustände und Speichersteuerung. Vor optionalen Operationen die Unterstützung prüfen.

Dokumentation

Versionierte Dokumentation

Die Projekt-README ist bewusst kurz. Die englischsprachige, versionierte Dokumentation beschreibt API-Verträge, Backend- und Betriebssystemunterstützung, Fallback-Verhalten, Medienaufgaben und bekannte Einschränkungen im Detail.

HTTP-API

Alle Routen, Felder, Antworten, unterstützten Aufgaben, Authentifizierung, Jobs, Aufbewahrung und Kompatibilitätslücken.

Runtime-Persistenz und Speicher

Versionierte Runtime-Steuerung, tatsächliche Backend-Fähigkeiten, opake Zustände, Speicherdruck und Grenzen zwischen Prefill und Decode.

Backends

Routing, Fallback-Regeln, verwaltete Installation, Plattformunterstützung, Qwen-TTS und Bereinigung.

Medieninferenz

Kanonische Bild-, Video- und Audioaufgaben, Modellstrukturen, Parameter, Planung und Beispiele.

Erste Schritte

Werk1112 installieren, ein Modell hinzufügen, lokale Inferenz ausführen und den authentifizierten HTTP-Dienst starten.

CLI-Referenz

Globale Optionen, Befehle, Modellverwaltung, Wartung, Diagnosen, Inferenz und Serverbetrieb.

Modelle und Speicherung

Importe, Verknüpfungen externer Modellgewichte, Downloads, Manifeste, Modellauswahl, verwalteter Speicher und optimierte Artefakte.

Deployment-Profile

Lokale CUDA-GPU-Gruppen, Aliasse, Replikate, Zulassungs- und Parallelitätsgrenzen sowie Stand der Hardwarevalidierung.

Modellunterstützung

Genaue Modellidentitäten, lokale und gehostete Pfade, Abhängigkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Inferenzprüfung.

Ökosystem

Projektthemen

Werk1112 konzentriert sich auf lokale KI-Infrastruktur und Backend-Routing, ohne selbst eine Workflow-Engine zu werden.

  • Rust
  • KI
  • LLM
  • multimodale KI
  • Bildgenerierung
  • Videogenerierung
  • Audiogenerierung
  • lokale KI
  • Inferenz-Router
  • OpenAI-kompatible API
  • llama.cpp
  • Diffusers
  • Transformers
  • vLLM
  • ONNX Runtime
  • Candle
  • MLX
  • lokale KI-Runtime